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Pokal-Viertelfinale in Essen: "Wir wollen diese hohe Hürde überspringen"

 

Der SC Freiburg ist am Mittwoch, 14. März 2018 (19 Uhr) im DFB-Pokal-Viertelfinale bei der SGS Essen zu Gast.


Gerade einmal sechs Wochen ist es her, dass sich der SC Freiburg und die SGS Essen gegenüberstanden. Das Nachholspiel des 11. Spieltages in der Allianz-Frauen-Bundesliga gewann die Mannschaft von Jens Scheuer im Stadion Essen Anfang Februar mit 3:0. Der Sport-Club war dabei die effektivere Mannschaft und nutzte seine Chancen eiskalt. Wenn es am Mittwoch unter Flutlicht zur Neuauflage kommt, sind die Voraussetzungen zwar gänzlich andere, für den Freiburger Trainer steht aber fest: „Wenn wir so effizient spielen wie im Februar, werden wir die nächste Runde erreichen."

 

Gegen die von Daniel Kraus trainierte SGS erwartet Scheuer ein schweres Spiel. „Essen wird ganz besonders motiviert sein, um zuhause eine Runde weiter zu kommen." Pokalspiele hätten ohnehin immer einen besonderen Reiz, erklärt der 39-jährige. „Es geht in einem Spiel um alles, die Chancen stehen 50:50. Am Ende werden Kleinigkeiten entscheiden, wer eine Runde weiterkommt." Scheuer und seine Mannschaft werden alles daran setzen, damit sie am Ende die Mannschaft sind, die ins Halbfinale einzieht. „Wir wollen die nächste hohe Hürde überspringen und im Pokal sehr weit kommen."

 

Mithelfen sollen dabei in Essen auch wieder die zuletzt fehlenden Klara Bühl (nach Schambeinentzündung) und Carolin Simon (nach Kniereizung). Wobei Scheuer einschränkt, dass bei beiden Spielerinnen abgewartet werden müsse, wie sie auf die Belastung reagieren. Im Hinterkopf hat der Freiburger Trainer dabei auch das nur drei Tage nach dem Pokalspiel angesetzte Bundesliga-Auswärtsspiel bei Turbine Potsdam. Die enge Terminierung der beiden Spiele sorgt beim 39-jährigen für das eine oder andere Fragezeichen. „Es ist natürlich nicht ganz glücklich, mittwochs und samstags spielen zu müssen, zudem direkt nach dem SheBelieves-Cup. Aber irgendjemand wird sich etwas dabei gedacht haben", meint Scheuer. Immerhin, die personelle Situation ist deutlich entspannter, als vor zwei Wochen. „Wir müssen aber schauen, wie wir die Belastung individuell steuern, damit wir in beiden Spielen die bestmögliche Mannschaft auf dem Platz haben." Mit Blick auf die jeweils anstehenden Aufgaben bedürfe es „kluger Entscheidungen", sind doch beide Spiele „sehr wichtig" für den weiteren Saisonverlauf.

 

Nicht mit nach Essen reisen wird Kim Fellhauer, die sich beim 2:0-Heimsieg gegen Bayern München vor zwei Wochen zwei Außenbänder im linken Fuß gerissen und das Innenband angerissen hatte. Marie Müller und Clara Schöne befinden sich weiterhin im Aufbautraining.

 

Felix Scharte