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Mit neuem Schwung zum Nachholspiel nach Potsdam

 

 

Der SC Freiburg reist am Mittwoch, 18. April (17.30 Uhr) zum Nachholspiel des 14. Spieltages der Allianz-Frauen-Bundesliga zu Turbine Potsdam. Die Partie wird im Karl-Liebknecht-Stadion ausgetragen und live auf DFB-TV und bei TelekomSport übertragen.


Zweieinhalb Wochen nach dem 3:0 im Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen wartet die nächste lange Auswärtsfahrt auf den SC Freiburg. Am Mittwoch sind die Breisgauerinnen bei Turbine Potsdam zu Gast. Der Partie, die Mitte März wegen Schneefalls abgesagt werden musste, sollte bei besten Wetteraussichten diesmal nichts im Weg stehen. Deutlich verbessert sind auch die Aussichten, die SC-Trainer Jens Scheuer beim Blick auf seinen Kader erhält. „Die Pause hat uns in dieser Hinsicht sehr gut getan. Wir konnten viel individuell trainieren und gerade mit den angeschlagenen und verletzten Spielerinnen an ihrem Fitnesslevel arbeiten.“ Mit Kim Fellhauer und Hasret Kayikci sind zwei wichtige Stützen der Mannschaft nach längeren Verletzungen ins Training zurückgekehrt und zumindest eine Option für den Kader, der nach Brandenburg reisen wird. Zudem wird auch Kapitänin Clara Schöne zum Kader gehören, der in Potsdam bestehen will. Für Schöne wäre ein Einsatz der erste seit ihrer im Hinspiel erlittenen schweren Knieverletzung. „Das ist sehr erfreulich und vielleicht auch ein Stück weit Schicksal, dass sie ausgerechnet gegen den Gegner auf den Platz zurückkehren kann, gegen den sie ihre schwere Verletzung erlitten hat.“

 

In Potsdam trifft der Sport-Club als Drittplatzierter auf den direkten Tabellennachbarn Turbine, die mit 30 Punkten und erst einer Niederlage Platz vier belegen. „Das zeigt, welche Qualität die Mannschaft hat“, meint Scheuer, der in den Turbinen „physisch mit die beste Bundesligamannschaft“ sieht. „Sie arbeiten sehr gut, aggressiv und schnell gegen den Ball, da dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen und müssen voll dagegenhalten. Wenn uns das gelingt, wir die Zweikämpfe entsprechend annehmen und unsere spielerischen Elemente einbringen, können wir etwas mitnehmen.“ Damit dies gelingen kann, wurde während der Pause gezielt am Abschluss gearbeitet, um die Quote noch weiter zu erhöhen. „Wir wollen hier eine noch größere Sicherheit und Präzision erreichen“, erklärt Scheuer, für den die Pause zum absolut richtigen Zeitpunkt kam. „Es tat uns gut, vor den letzten sieben Spielen noch einmal durchschnaufen und ohne Spieltagsgedanken neuen Schwung für den Endspurt sammeln zu können.“

 

Verzichten muss der Sport-Club in Potsdam auf Laura Benkarth (Kreuzbandriss), Ivana Fuso, Greta Stegemann (beide Abitur-Prüfungen), Carolin Simon und Sandra Starke (beide angeschlagen).

 

Felix Scharte