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Intensiv arbeiten, damit die Rädchen ineinandergreifen

 

Seit Sonntag riecht die Luft am Schwarzwald-Stadion wieder nach Bundesliga. Sehr zur Freude der SC-Fans - und der Mannschaft. Nach Frankfurt und vor Leipzig spricht Nicolas Höfler im Interview der Woche über die Rückkehr des normalen Rhythmus‘, Steigerungspotenzial in allen Bereichen und ineinandergreifende Rädchen.

 

 

Höchste Zeit, dass die Bundesliga-Pause vorbei ist?

 

Auf jeden Fall. Wir hatten wochenlang auf diesen 1. Spieltag hingearbeitet. Da ist es einfach schön, dass jetzt wieder der normale Rhythmus einkehrt und wir zeigen können, was in uns steckt.

 

 

Welches erste Fazit ziehst Du nach dem 0:0 im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt?

 

Einige Sachen haben wir schon gut gemacht. Besonders die Durchschlagskraft nach vorne hat uns aber gefehlt. Insgesamt haben wir gesehen, dass wir in allen Bereichen Steigerungspotenzial haben.

 

 

Wie gut funktioniert das Zusammenspiel innerhalb des Teams zum jetzigen Zeitpunkt?

 

Im Großen und Ganzen sind wir ja die gleiche Mannschaft wie im Vorjahr. Die Neuzugänge Philipp Lienhart, Bartosz Kapustka und Marco Terrazzino haben sich super eingefunden. Die sind schon voll mit dabei. An der Abstimmung werden wir in den kommenden Wochen aber natürlich noch intensiv arbeiten, damit möglichst bald ein Rädchen perfekt in das andere greift.

 

 

Ganz neu im Team ist Robin Koch. Wie ist er Dir bisher aufgefallen?

 

Am Mittwoch in seinem ersten Training bei uns hat er einen wirklich positiven Eindruck hinterlassen. Robin hat gezeigt, dass er eine gute Verpflichtung ist und uns auf dem Platz helfen kann.

 


Neben dem eigenen Spiel hast Du am Wochenende vermutlich auch die Partien der anderen Bundesligisten verfolgt. Wie schätzt Du die Konkurrenz heuer ein?

 

Gleich am ersten Spieltag wurde deutlich, dass in dieser Saison alles sehr eng beieinander liegt und sich viele Mannschaften auf ähnlichem Niveau bewegen. Auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten und dessen sind wir uns bewusst. Angst haben wir aber keine, weil wir genau wissen, was wir können. Wir gehen hochmotiviert und positiv gestimmt in die weitere Saison und wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen. Um am Ende unser Ziel, den Klassenerhalt, zu schaffen.

 

 

Und im DFB-Pokal vielleicht das Achtelfinale zu erreichen. Dazu bräuchte es in der 2. Runde einen Sieg gegen Zweitligist Dynamo Dresden. Wie beurteilst Du das Los?

 

Ich finde es super. Erstens haben wir ein Heimspiel und zweitens kommt mit Dresden ein attraktiver Gegner, der richtig Fußball spielen kann. Außerdem haben sie eine besondere Fankultur und sicherlich viele Anhänger, die die Reise nach Freiburg antreten werden. Das wird bestimmt ein spannendes Duell.

 

 

Ein anderer sächsischer Verein steht bereits an diesem Sonntag (15:30 Uhr) auf dem Spielplan. Was erwartest Du bei RB?

 

Leipzig ist eine Mannschaft mit einer brutalen Qualität. Das hat sie im letzten Jahr bewiesen, als sie Vizemeister geworden ist. Auch wenn sie ihr Auftaktspiel gegen Schalke am letzten Wochenende 0:2 verloren haben, werden wir die Leipziger definitiv nicht unterschätzen, im Gegenteil. Die Niederlage hat an ihrer Ehre kratzt. Also ist klar, dass sie am Sonntag anders auftreten werden. Für uns bedeutet das: Wir müssen alles reinwerfen, um in Leipzig etwas zu holen.

 

 

Interview: Sina Ojo