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Gemeinsam am Ball beim FußballFreunde-Cup

 

Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements unter dem Motto „SC Freiburg – mehr als Fußball“ unterstützte der SC Freiburg das gemeinsame Inklusionsteam des FC Heitersheim, der Malteserschule sowie der Johanniter-Grundschule Heitersheim bei seiner Teilnahme beim FußballFreunde-Cup Süd. Das Turnier, das vom Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim ausgetragen wurde, bildete den Abschluss einer bundesweiten Turnierserie mit fünf FußballFreunde-Cups.


„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft“, lautet eine alte Fußballweisheit. Das inklusive Turnier, das der Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim Ende Juni mit der Unterstützung der DFB-Stiftung Sepp Herberger, der DFL Stiftung und der süddeutschen Fußballverbände veranstaltete, zeigte, dass die Anwesenheit eines anderen Teams den Sport für beide Mannschaften weniger verkompliziert als bereichert.

 

So kam es auf dem Gelände um das Dietmar-Hopp-Stadium, in dem unter anderem die U23 der TSG ihre Heimspiele austrägt, zu Begegnungen zwischen neun inklusiven Fußballmannschaften mit insgesamt rund 100 Jungs und Mädchen aus Baden-Württemberg. Teilnehmen konnten Teams aus Vereinen oder gemeinnützigen Einrichtungen. Die Heitersheimer Mannschaft, die den FußallFreunde-Cup im Sport-Club-Dress bestritt, wurde von ihrem Trainer Patrick Moran sowie von Manuel Dick aus der Abteilung Gesellschaftliches Engagement des SC betreut.

Aufgeteilt in die Teilnehmer-Länder der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland spielten die Kinder und Jugendlichen in gemischten Teams auf Kleinfeldern im Modus Vier-gegen-Vier. Da von den acht Spielern auf dem Feld mindestens vier eine geistige oder körperliche Einschränkung hatten, waren Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam am Ball. Zwar holte das Heitersheimer Team nur einen Punkt, der guten Stimmung konnte das aber keinen Abbruch tun. „Der Spaß am Spiel und der Bewegung stand im Mittelpunkt“, erzählt Dick, der vom gegenseitigen Umgang der Jungs und Mädchen beeindruckt war. „Unsere Spieler haben mitgejubelt, wenn der Gegner eine tolle Aktion hatte, da ging es nicht ums Gewinnen.“ Dementsprechend bekamen zum Abschluss des Turniers bei einer gemeinsamen Siegerehrung alle einen Pokal und lauten Applaus. Fußball kann so schön, verbindend und unkompliziert sein – nicht trotz, sondern wegen der Anwesenheit einer gegnerischen Mannschaft.