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Dritter "Freunde statt Fremde"-Cup

 

Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements unter dem Motto „SC Freiburg – mehr als Fußball“ veranstaltete der SC Freiburg dieses Jahr zum dritten Mal den „Freunde statt Fremde“-Cup an der Pestalozzi-Realschule. Das Fußballturnier mit Teams von fünf Schulen aus der Region wurde vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg unterstützt, das Workshops zu den Themen Diskriminierung und Rassismus angeboten hat.

 

Es ist eine kleine wie feine Tradition rund um die internationalen Wochen gegen Rassismus, die dieses Jahr vom 12. bis zum 25. März stattfinden: Der „Freunde statt Fremde“-Cup, bei dem sich 2018 bereits zum dritten Mal Mannschaften von weiterführenden Schulen aus der Region in der Pestalozzi-Realschule begegneten. Im Laufe des Vormittags absolvierten die Schüler dabei zwei Halbzeiten: In einem Abschnitt wurde Fußball gespielt, in der anderen Hälfte ging es unter Anleitung der Referenten Patrick Wallner und Babek Saadati in Workshops um die inhaltliche Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Rassismus.

 

Gemein haben alle fünf teilnehmenden Schulen, dass sie als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet, weil ihre Schüler und Lehrer sich aktiv für Toleranz und Offenheit sowie gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Der SC unterstützt diese Schulen als Pate bei ihren Vorhaben. Für die Pestalozzi-Realschule Freiburg, die Lessing-Realschule Freiburg und das Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen war es schon die dritte Teilnahme an einem „Freunde statt Fremde“-Cup. Das Marta-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach und die Realschule und Werkrealschule Friesenheim waren zum ersten Mal mit von der Partie – und feierten prompt einen gelungenen Einstand: Beim Turnier der 5. und 6. Klassen wurden die Kicker aus Gengenbach Erster, die aus Friesenheim Zweiter. Auch beim Turnier der 7. und 8. Klassen schaffte die Werkreal- und Realschule den Sprung aufs Treppchen und holte hinter Turniersieger BBZ Stegen den zweiten Platz.  

 

Unabhängig der Platzierung bekamen alle am Ende eines abwechslungs- und lehrreichen Vormittags einen Preis überreicht. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein gemeinsames Mittagessen, das die Pestalozzi-Realschule spendierte. Nach der dritten Auflage des Turniers freuten sich alle Beteiligte schon auf das nächste Jahr, wenn sich Schüler der fünf Schulen wieder bei einem „Freunde statt Fremde“-Cup in der Pestalozzi-Realschule begegnen.

 

Hintergrund „Freunde statt Fremde“

„Freunde statt Fremde“ ist das Motto, unter dem der SC Freiburg seit 2009 Aktionen versammelt und Projekte unterstützt, die sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und sich gegen Diskriminierung wenden.

 

Hintergrund „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eine europäische Jugendinitiative. Nationale Koordinierungsstellen gibt es in Belgien, wo das Projekt entstand, Deutschland, Spanien, Österreich und den Niederlanden. Die Koordinierungsstellen verfolgen in allen beteiligten Ländern folgende Grundidee: Schulen, die sich dem Netzwerk anschließen, einigen sich in einer Selbstverpflichtung mehrheitlich darauf, aktiv gegen Rassismus vorzugehen. Eine Schule bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wenn mindestens 70 Prozent aller Menschen an einer Schule diese Selbstverpflichtung unterschrieben haben.

Über diese Grundidee hinaus wird das Projekt in den einzelnen Ländern unterschiedlich umgesetzt. In Deutschland gibt es mittlerweile 2500 Schulen, die sich den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verdienen konnten.