Jetzt den Newsletter abonnieren!

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Wir geben Ihre Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Abmelden jederzeit möglich.

  1. Newsletter
  2. Facebook
  3. Instagram
  4. Twitter

Netzwerk für Geschichte und Tradition

In der Münchner Allianz Arena haben sich Archivare von über 20 Vereinen der Ersten, Zweiten und Dritten Fußball-Bundesliga getroffen. Gastgeber Fabian Raabe vom FC Bayern München präsentierte den Teilnehmern die Arena und hielt einen Vortrag über die Entwicklung der FC-Bayern-Erlebniswelt und die Sammlung des Vereins.

 

Für den Sport-Club war Archivar Uwe Schellinger dabei. "Es ist wichtig, dass wir unsere 109-jährige Vereinsgeschichte pflegen und wahren", sagte Schellinger, "gerade weil sich die Dokumentationsarbeiten beim SC noch im Stadium des Neubeginns befinden und die Suche nach relevanten historischen Materialien gerade erst angelaufen ist." Derzeit befindet sich das SC-Archiv in einem kleinen Raum unter der Südtribüne. Uwe Schellinger freut sich bei seiner Spurensuche über Hinweise zu versteckten Schätzen in den Kellern und Dachböden Freiburgs.

 

Neben dem fachlichen Austausch zwischen den Archivaren und Museumsleiter/innen der Fußballvereine stand auch das persönlichen Kennenlernen und die Netzwerkarbeit im Fokus des Treffens von München. Ganz besonders erfreulich aus Sicht der Veranstalter war, dass erneut weitere Mitglieder in den Reihen des Netzwerks begrüßt werden konnten, u.a. von Dynamo Dresden, dem VfB Stuttgart, dem FC Augsburg, 1. FC Union Berlin und dem TSV 1860 München.

 

Bereits im April 2013 hatten die Vertreter der Profivereine der höchsten drei deutschen Spielklassen auf einem Treffen in Osnabrück die Gründung eines Netzwerks beschlossen, das sich dem fachlichen Austausch und der Weiterbildung seiner Mitglieder widmen möchte, um die Geschichte und Tradition des Fußballs in Deutschland zu erhalten und zu pflegen.

 

Dabei arbeitet das Netzwerk mit hochwertigen Partnern zusammen, wie dem Deutschen Fußballmuseum des DFB in Dortmund. Das Netzwerk Deutscher Fußballmuseen und Vereinsarchive versteht sich dabei nicht als Konkurrenzangebot zu bestehenden sporthistorischen Angeboten, sondern möchte mit seiner Kompetenz und seinen Möglichkeiten dazu beitragen, die sporthistorische Agenda in Deutschland zu bereichern und aktiv zu gestalten. Daher ist das Netzwerk ausdrücklich offen für weitere Kooperationen.