Eine Idee macht Schule

Ende 2000 begann der SC Freiburg mit dem Um- beziehungsweise Ausbau des städtischen Möslestadions zur Freiburger Fußballschule. Mit einem Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro, die der Sport-Club zu etwa drei Vierteln selbst finanzierte, entstand innerhalb eines knappen Jahres auf der wunderbar an Stadt- und Waldrand gelegenen Anlage ein Nachwuchsleistungszentrum, das höchsten Ansprüchen genügt.

Selbst Uli Hoeneß war beeindruckt: „Was die Freiburger machen, ist richtungsweisend“, sagte der damalige Manager und ehemalige Präsident des FC Bayern München, nachdem er im Oktober 2001 bei der Einweihung der Freiburger Fußballschule das Ergebnis der fast einjährigen Um- und Ausbaumaßnahmen im altehrwürdigen Möslestadion besichtigt hatte. Mit 12 Millionen Euro, von denen rund drei Viertel selbst finanziert waren, hatte der SC damals für seine Verhältnisse und auch im Ligavergleich enorm viel Geld in seine neue Fußballschule investiert.