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Die drei zentralen Ziele, die die Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule mit ihrem Engagement verfolgt, lauten:


1. Die Ausbildung regionaler Talente in der Spitze fördern

Die Achim-Stocker-Stiftung fördert die fussballerische Ausbildung talentierter Jugendlicher überwiegend aus der Region mit dem Ziel, sie an die Profimannschaft des SC Freiburg heranzuführen. Perspektivisch soll das maßgeblich dazu beitragen, Freiburg als Standort zu sichern, an dem Profifussball auf hohem Niveau gespielt wird.

Zu den zentralen Anliegen der Achim-Stocker-Stiftung zählt die Förderung einer hoch qualifizierten fußballerischen Ausbildung talentierter Kinder und Jugendlicher. Damit die gewohnten sozialen Bezugssysteme nicht schon früh verloren gehen, sollen diese Talente überwiegend aus der Region und den angrenzenden Gebieten kommen. Was konkret bedeutet: aus Südbaden, der Nordschweiz und dem Elsass, aus der Ortenau, vom Hochschwarzwald, dem Bodensee, aus Oberschwaben.

Primäres Ziel der Ausbildungsarbeit in der Freiburger Fußballschule ist es, Nachwuchsspieler an die Profimannschaft des SC heranzuführen. Perspektivisch soll die gezielte Talentförderung des Sport-Club damit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass am Standort Freiburg dauerhaft professioneller Fußball auf hohem Niveau gespielt werden kann, bei dem die Erste Bundesliga immer im Sichtfeld der Bemühungen steht.
Darüber hinaus war es die Idee der Gründer, mit der Unterstützung der Talentförderung durch die Achim-Stocker-Stiftung zu einer größeren Unabhängigkeit der Nachwuchsarbeit von den aktuellen Erfolgen des SC-Profiteams beizutragen. Anders ausgedrückt: Sinkende Einnahmen des Clubs in weniger erfolgreichen Zeiten sollen nicht unmittelbar negativ auf die Qualität der Ausbildung durchschlagen.

 

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2. Den regionalen Fußball in der Breite stärken

Die Nachwuchsarbeit des SC Freiburg zu fördern, stärkt zudem den Amateurfußball in Südbaden, wie umgekehrt ein höheres Niveau im regionalen Fußball dem Sport-Club und seiner Nachwuchsarbeit zugute kommt. Diese positiven Synergieeffekte versucht die Achim-Stocker-Stiftung gezielt zu unterstützen.

Die Ausbildung in der Freiburger Fußballschule ist nicht nur als Einbahnstraße in Richtung Profifußball angelegt. Sie soll auch positiv auf den Fußball in der Region zurückwirken. Auf lange Sicht sollen durch das Zusammenspiel zwischen der Förderung in der Spitze und der Förderung im Breitenfußball positive Synergieeffekte erzielt und nutzbar gemacht werden. Wie kann das funktionieren?

Nur ein kleiner Teil der in der Fußballschule geförderten Talente schafft tatsächlich den Sprung nach ganz oben. Die anderen kehren in der Regel nach der Ausbildung wieder in einen Verein der Umgebung zurück. Diese Rückfließbewegung von hoch qualifiziert ausgebildeten Spielern soll langfristig mithelfen, das Niveau des regionalen Fußballs und damit auch seine Attraktivität für Kinder und Jugendliche zu erhöhen. Das würde den regionalen Fußball nachhaltig stärken - und so auch wieder positiv auf die Spitzenförderung in der Fußballschule zurückwirken.

Ein höheres Niveau des regionalen Fußballs verbunden mit seiner größeren Attraktivität heißt nämlich auch: Die Jugendabteilungen der Vereine haben einen größeren Zulauf, und damit wächst die Zahl an regionalen Talenten. Dazu kommt: Viel Zulauf stärkt die Jugendabteilungen und schafft so die Voraussetzungen dafür, dass die Qualität der Ausbildung sukzessive schon an der Basis verbessert wird, noch bevor die Förderung in der Fußballschule greifen kann. Was perspektivisch wiederum dem Ziel der Fußballschule zuarbeitet, Freiburg als Standort für Profifußball auf hohem Niveau sichern zu helfen.

Ein relativ hoher Anteil regionaler Spieler aus der eigenen Ausbildung im Profiteam vertieft zudem auf Sicht die Identifikation der Fans mit dem Club. Seine Verankerung in der Region wird gestärkt und seine identitätstiftende Wirkung für das regionale Zusammenleben erhöht.

Seit ihrer Gründung unterstützt die Achim-Stocker-Stiftung deshalb Projekte, die den regionalen Fußball stärken. Das dokumentieren Partnerschaften mit dem FV Ravensburg und dem FV Offenburg und Projekte wie „Die Fußballschule kommt". Dabei besuchen SC-Juniorenteams regelmäßig Vereine der Region zu Trainingsdemonstrationen. An ihnen nehmen auch Spieler der gastgebenden Clubs teil, und anschließend tauschen sich ihre Trainer mit denen der Fußballschule aus. Das soll den regionalen Fußball in der Breite fördern - und mittel- und langfristig auch in der Spitze.

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3. Soziale Verantwortung übernehmen

Die Jugendarbeit beim Fußball leistet wichtige gesellschaftspolitische Beiträge bei der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und bei der Förderung grenzüberschreitender Kontakte im Interesse der Völkerverständigung. Die Achim-Stocker-Stiftung fördert ausdrücklich auch diese gesellschaftspolitischen Aufgaben der Jugendarbeit im Fußball.

Beim Training und Spiel sitzt keiner alleine vorm Fernseher oder Computer. Aber nicht nur deshalb leistet Fußball bei Kindern und Jugendlichen, die im Verein aktiv sind, einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Unter den Maßgaben des Fair Play wird dort auch soziales Verhalten eingeübt. Das hilft dem Einzelnen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen, und stärkt das Selbstbewusstsein und die Bereitschaft, solidarisch zu handeln. Kinder und Jugendliche lernen zu gewinnen und zu verlieren und dabei den Respekt vor Mitspielern und Gegnern zu bewahren. Das schafft und festigt Denk- und Handlungsmuster, die auch jenseits des Fußballfeldes Gültigkeit besitzen.

Darüber hinaus hat der Vereinsfußball in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen bei der Ermöglichung grenzüberschreitender Kontakte im Interesse der Völkerverständigung und noch mehr bei der Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher. Gerade für sie sind Fußballvereine außerordentlich wichtige Anlaufpunkte, die den Integrationsprozess unterstützen und erleichtern. In der Präambel zur Satzung der Achim-Stocker-Stiftung und in der Satzung selber haben sich die Gründer ausdrücklich zu diesem gesellschaftspolitischen Auftrag des Fußballs im Allgemeinen und der Stiftung im Besonderen bekannt.

 

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4. Bleibendes Vermögen schaffen

Das Vermögen der Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule bleibt zur nachhaltigen Verwirklichung der Stiftungszwecke erhalten.

Das Vermögen einer Stiftung darf nicht angetastet werden. Es wird nach den Grundsätzen der Stiftung angelegt. Die Stiftungszwecke werden allein durch die Erträge verwirklicht, die aus diesem Stiftungsvermögen erwirtschaftet werden. Wer als Zustifter Geld oder Sachwerte in die Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule gibt, hat damit die Gewähr, dass seine Zustiftung in das Vermögen der Stiftung fließt und dauerhaft zur Erfüllung der Stiftungszwecke erhalten bleibt.

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