SC Freiburg SC Freiburg
  • Sitemap
  • Login
  • SCtv
  • SC Freiburg bei Facebook
  • SC Freiburg bei Twitter
  • Home
  • Teams
  • Fans
  • Fu�ballschule
  • Shop
  • Magazin
  • Sponsoren
  • Verein
Online-Tickets

Bonanza-Quiz im Schilderwald

  • Interview der Woche
  • Gäste-Blog
  • Heimspiel

Zurück zur Übersicht

Es sind die abseitigen Orte, die es unserem Autor Carmelo Policicchio bei der Begleitung des SC-Teams im spanischen Trainingslager besonders angetan haben. Auf der Fahrt zum Testspiel in Elche fanden sich einige davon. Neue Impressionen und Überlegungen von der Costa Blanca – ohne Ball und Tore.

Heute ging es zum Testspiel nach Elche, einer netten, kleinen Universitätsstadt. Wir waren zeitig dran und beschlossen deshalb, noch einen Abstecher nach Murcia zu machen. Bekannterweise sind die Spanier ja große Verkehrsschilderchaoten vor dem Herrn (wie im übrigen die Franzosen und die Italiener auch). Sie scheinen eine Mordsgaudi daran zu finden, fünf Schilder mit dem gleichen Zielort in sechs verschiedene Richtungen zeigen zu lassen. Nicht selten endet man in irgendwelchen Sackgassen auf irgendwelchen Bergdörfern meilenweit entfernt vom geplanten Ziel.

 

Macht aber auch irgendwie Laune, wenn man es nicht unbedingt eilig hat. Man passiert wirklich abgefahrene Orte, Dörfchen oder auf keiner Straßenkarte der Welt aufgeführte Häuseransammlungen, die dem Auslandsaufenthalt den entscheidenden Anteil Authentizität verleihen. „Hey, ich war auf der Ramblas in Barcelona ...“ „Gähn, wie gewöhnlich, wir sind in der Provinz von Murcia an einem Mini-Zuckerhutfelsen vorbeigegurkt.“ Sind wir wirklich, denn die nett-verrückten Spanier haben tatsächlich auf einen Felsen, der die Form des Zuckerhuts von Rio hat, einen Riesenjesus geknallt. Groß und majestätisch steht er da und breitet seine Arme Richtung Murcia.

 

Uns konnte nichts mehr überraschen und als wir kurz danach eine Ortschaft, oder besser gesagt eine Straßenzeile durchfuhren, wunderten wir uns kaum noch über den phantastischen Namen  Riopuorto de Bonanza. Bei Riopuorto will ich mich nicht festlegen, der zweite Teil des Ortsnamens, das kann ich beschwören war de Bonanza. Und mitten im Weiler war eine Kneipe, die hieß ...? Richtig, natürlich Ponderosa. Wie genial. Musste ich natürlich sofort einige meiner Lieblingsquizfragen ever stellen. Wie hießen die vier Herren von der Ponderosa (einfach)? Wie hießen die Schauspieler im wahren Leben (schon schwerer)? Wer von den vieren ist zuerst, wer zuletzt in die Ewigen Jagdgründe marschiert (Profifrage)? Hmmm, großes Schweigen im Auto.

 

Kollege Kübler warf dann auf jeden Fall mal Hoss und Little Joe in die Runde, was zumindest zwei Bonuspunkte gab. Sind witzigerweise auch immer diejenigen, die meist zuerst genannt werden. Nach einer Weile fällt vielen noch Pa und Adam ein. Okay, hätten wir die vollzähligen Ponderosa-Bewohner (ja ja, Hop-Sing gibt einen Zusatzpunkt). Ich mach`s kurz: Die Jungs hießen in Wirklichkeit Lorne Greene (Pa, bzw. Ben Cartwright), Dan Blocker (Hoss), Michael Landon (Little Joe) und Pernell Roberts (Adam). Frauenschwarm Adam stieg als erster aus der Serie aus, wahrscheinlich der Grund, warum Pernell Roberts als einziger der vier heute noch lebt.

 

Dan Blocker erwischte es als ersten (danach wurde die Serie im übrigen eingestellt), dann Michael Landon (wohl die Strafe für solch furchtbare Serien wie „Unsere kleine Farm“ und „Ein Engel auf Erden“) und Ende der Achtziger segnete auch Pa Lorne Greene das Zeitliche. Ich liebe Quizfragen, vor allem, wenn ich sie selbst stelle, hehe. Aber dann fiel mir partout der Ort nicht ein, in dessen Nähe die verdammte Ponderosa lag. Ihr wisst schon, da wo immer das Feuer auf der Landkarte ausbricht. Wieder Grübeln im Auto, bis erneut Meister Kübler an einer Verkehrsinsel „Virginia City“ ausrief.

 

Genau, Virginia City und Dodge City, der Name, der mir die ganze Zeit im Kopf herumspukte war die Heimat von Matt Dillion, dem superkorrekten Marshall mit seinem Getreuen Festus und der langweiligen Miss Kitty. Dass ich in der Nacht von brasilianischem Fußball unterm Zuckerhut geträumt habe, hat mich dann nicht wirklich verwundert, eher schon, dass in einer Sequenz die Spieler Cowboyhüte getragen haben. Ich träumte nämlich auch noch vom Derby Virginia gegen Dodge City. Klare Sache, Hattrick Hoss, 3:0 in der ersten Halbzeit. War mir recht, ich konnte den dussligen Marshall eh nie leiden. Der einzig Symphatische in der Serie war Festus. Und der saß in meinem Traum das ganze Spiel auf der Bank.

 

  • > Kommentieren
  • > Kommentare anzeigen

Bitte melde dich an oder registriere dich.

Bitte melde dich an oder registriere dich.

Bonanza

08.01.2010 - 18:13

Normal les ich die Beiträge von Carmelo Policicchio ja immer gerne, aber der hat ja mal das Thema verfehlt, vor allem wenn man sich für Bonanza nicht interessiert, oder? ;)

jogibeer_baden

jogibeer_baden > An einen Freund senden

Wenn wir schon dabei sind...

07.01.2010 - 16:00

Bekomme ich 12 Extrapunkte für "Victor Sen Yung" ? Schließlich hatte Hop Sing auch im wirklichen Leben einen Namen.

Peiterich

Peiterich > An einen Freund senden

Archiv



Blogger
Carmelo Policicchio

Gastronom und Autor

> Beiträge lesen
Christoph Kieslich

Journalist

> Beiträge lesen
Jess Jochimsen

Autor, Kabarettist und Fotograf

> Beiträge lesen
Michael Dörfler

Journalist

> Beiträge lesen
Rene Kübler

Journalist

> Beiträge lesen
Ulrich Fuchs

Texter und Autor

> Beiträge lesen
www.ehrmann.dewww.rafi.dewww.rothaus.dewww.europapark.dewww.nike.comhttp://www.magesolar.de
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • RSS-Feeds
  • SC Freiburg auf Facebook
  • SC Freiburg auf Twitter
  • Bundes Liga