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Elfhundert Freunde können sich freuen

"Elfhundert Freunde, sollt ihr werden" lautete anfangs das Motto, als anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des SC Freiburg im Jahr 2004 der Förderverein Freiburger Fußballschule gegründet wurde. Dieser startete im Juli 2008 gemeinsam mit elf prominenten Unterstützern die Mitgliederkampagne Elfhundert Freunde ... machen Sie mit“. Mittlerweile haben sich so viele die Unterstützung der Nachwuchsarbeit zueigen gemacht, dass der SC Freiburg mit großer Freude verkünden kann: Wir haben unser Ziel erreicht.   

Dank an alle Förderer: Nachwuchsspieler tragen am 34. Spieltag der vergangenen Saison ein Banner durchs Stadion (Foto: Schmidt).

Carolin Carrizo konnte als Mitglied mit der Nummer 1100 im Kreis der Förderer begrüßt werden. Eingetreten ist sie zusammen mit ihrem Mann Pedro, der damit das Mitglied Nummer 1101 im Förderverein ist. „Wir haben mit unseren Ideen und ihrer Umsetzung Menschen überzeugen und begeistern können“, freute sich der Fördervereins-Vorsitzende Udo Lay, „und das werden wir neben unseren eigentlichen Aufgaben auch weiterhin versuchen.“ Der Förderverein, der beim Start der Kampagne 499 Mitglieder zählte, hat die Zahl der Förderer im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln können.

 

Von Joachim Löw bis Rodolfo Cardoso

 

„Es ist natürlich wahnsinnig toll, dass wir jetzt nach dem Aufstieg der Profis und dem Pokalsieg der A-Jugend, die außerdem erneut im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft stand, nun auch dieses Saisonziel noch geschafft haben“, sagte Udo Lay, der Vorsitzende des Fördervereins. Auch Dr. Heinrich Breit, stellvertretender Vorstandsvorsitzender beim Sport-Club, der beim SC und beim Förderverein als Schatzmeister für die Finanzen zuständig ist, freute sich über weit mehr als steigende Mehreinnahmen durch die in den vergangenen elf Monaten mehr als verdoppelte Mitgliederzahl. „Sowohl die Prominenten, die uns unterstützt haben, wie auch die gesamte Resonanz, die wir auf die Kampagne erfahren haben“, so Breit, „bestätigt und bestärkt uns darin, die Nachwuchsarbeit beim SC Freiburg und darüber hinaus in der gesamten Region auch weiterhin als einen der Eckpfeiler unserer strategischen Planungen zu sehen.“

 

Quasi als Paten der Kampagne hatten in den vergangenen elf Monaten elf Prominente für eine Mitgliedschaft im Förderverein und für dessen Ziele geworben. Das Spektrum der Unterstützer reichte dabei von Bundestrainer Joachim Löw, Bayern-Vorstand Uli Hoeneß, der Freiburger Fußballlegende Rodolfo Cardoso und dem frisch gebackenen Deutschen Fußballmeister und Ex-SC-Fußballschüler Sascha Riether über die Nationalspielerin Melanie Behringer, die OK-Chefin der Frauen-Fußball WM 2011 Steffi Jones, den Skispringer Martin Schmitt und Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon bis hin zur Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz, der Schauspielerin Charlotte Schwab und dem Kabarettisten Matthias Deutschmann.

 

Förderung in der Spitze und in der Breite

 

Schon bei der Gründung des Fördervereins anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums des SC Freiburg 2004 hatten sich die elf Gründer das Motto auf die Fahnen geschrieben: „Elfhundert Freunde sollt ihr werden“. Leicht modifiziert wurde dieses Motto im Juli letzten Jahres in den Slogan der Kampagne („Elfhundert Freunde ... machen Sie mit“) aufgenommen, mit der sich der Förderverein des ehrgeizige Ziel setzte, die damalige Zahl von 499 Mitgliedern mehr als zu verdoppeln, um bis zum Start der Saison 2009 / 2010 und gut fünf Jahre nach der Gründung des Fördervereins das damals gesetzte Ziel zu erreichen.

 

„Dafür ist im vergangenen Jahr eine tolle Arbeit gemacht worden, zu der ich allen, die sie begleitet und unterstützt haben im Namen des gesamten Vorstands ganz herzlich gratulieren möchte“, sagte Udo Lay, „zumal die Jugendarbeit des SC und in der Region davon nicht nur finanziell profitiert haben.“ Jochen Saier, der Leiter der Freiburger Fußballschule und Schriftführer des Fördervereins ergänzte: „Mit der Fußballschule arbeiten wir ja hier in Südbaden beständig an den Schnittstellen von Nachwuchsförderung in der Breite und in der Spitze. Deshalb wissen wir ganz genau, dass im Fußball hier in der Region auf Dauer nur mit einer guten Arbeit in der Breite auch in der Spitze eine erfolgreiche Talentförderung geleistet werden kann und versuchen in der Fußballschule und im Förderverein beides zu stärken.“

 

Verantwortung übernehmen jenseits des Sports

 

Dr. Heinrich Breit betonte außerdem, „dass der Jugendarbeit im Fußball eine weit über den Sport hinaus weisende, bedeutende soziale Rolle zukommt, sei es bei der Erziehung zu Fair Play und solidarischem Umgang oder bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.“ Auch diesen Aufgaben hat sich der Förderverein im vergangenen Jahr mit der Ausrichtung von Grundschulturnieren oder der Initiative „Freunde statt Fremde“ noch stärker als bisher gewidmet.

 

Angesichts dieser Vielzahl von Aufgaben will man sich mit der nun erreichten Zahl von elfhundert Mitgliedern auch keineswegs zufrieden geben. „Im Gegenteil, das zurück liegende Jahr hat gezeigt, dass wir mit unseren Ideen und ihrer Umsetzung Menschen überzeugen und begeistern können“, so Udo Lay, „und das werden wir neben unseren eigentlichen Aufgaben auch in Zukunft weiterhin versuchen.“

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