Soziale Verantwortung

Foto: Patrick Seeger
Für den SC Freiburg gehört es zum essentiellen Teil seines Selbstverständnisses, sich als Ausbildungsverein auch seiner sozialen Verantwortung zu stellen. Nach innen gegenüber seinen Fußballschülern und nach außen durch die Förderung der Nachwuchsarbeit in der gesamten Region – und dabei ausdrücklich auch ihrer gesellschaftspolitischen Aufgaben nicht zuletzt bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Mit der Gründung des Fördervereins Freiburger Fußballschule und (zusammen mit der Stadt Freiburg) der Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule hat der Sport-Club das 2004 nachdrücklich dokumentiert und sich dabei in den Satzungen von Förderverein und Stiftung auch explizit zu diesem Engagement bekannt.
Fußball leistet bei Kindern und Jugendlichen, die im Verein aktiv sind, einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Unter den Maßgaben des Fair Play wird dort auch soziales Verhalten eingeübt. Das hilft dem Einzelnen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen, und stärkt das Selbstbewusstsein und die Bereitschaft, solidarisch zu handeln. Kinder und Jugendliche lernen zu gewinnen und zu verlieren und dabei den Respekt vor Mitspielern und Gegnern zu bewahren. Das schafft und festigt Denk- und Handlungsmuster, die auch jenseits des Fußballfeldes Gültigkeit besitzen.
Darüber hinaus hat der Vereinsfußball in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen bei der Ermöglichung grenzüberschreitender Kontakte im Interesse der Völkerverständigung und noch mehr bei der Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher. Gerade für sie sind Fußballvereine außerordentlich wichtige Anlaufpunkte, die den Integrationsprozess unterstützen und erleichtern.
In ihren Satzungen bekennen sich der Förderverein Freiburger Fußballschule und die Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule ausdrücklich zu diesen gesellschaftspolitischen Aufgaben. Stiftung und Förderverein wurden beide 2004 auf Initiative des SC Freiburg und aus Anlass seines 100. Geburtstags gegründet – zweites Gründungsmitglied der Stiftung war damals die Stadt Freiburg. Seitdem versuchen Stiftung und Förderverein neben der Ausbildung talentierter Nachwuchsspieler in der Fußballschule auch die Jugendarbeit in der gesamten Region zu fördern und damit bewusst auch ihre soziale Rolle weiter zu stärken.
Aber auch bei den eigenen Ausbildungskonzepten hat der Faktor soziale Verantwortung beim SC Freiburg eine große Bedeutung. So versucht man, über die Ausbildung überwiegend regionaler Talente und die Kooperation mit Partnervereinen sowie mit dem umfangreichen Fahrdienst zu gewährleisten, dass möglichst viele Talente möglichst lange in ihren gewohnten sozialen Umfeldern bleiben und sich dort als Persönlichkeiten entwickeln können. Darüber hinaus soll diese persönliche Entwicklung durch das Prinzip der dualen Ausbildung auch jenseits des Fußballplatzes einen angemessenen Raum erhalten, und die Fußballschüler haben durch die pädagogische Betreuung in der Fußballschule auch mit ihren persönlichen oder schulischen Anliegen immer direkte und qualifizierte Ansprechpartner. Übrigens gehört auch zum Trainerteam jeder Juniorenmannschaft ein ausgebildeter Pädagoge.
Kurz gesagt: Auch bei der sportlichen Ausbildung in der Fußballschule steht der Mensch immer im Mittelpunkt – wie auf der anderen Seite bei der Förderung der Nachwuchsarbeit in der gesamten Region, deren soziale Funktion in einem besonderen Maß berücksichtigt wird.






