Regionale Verankerung

Durch die fußballerische Ausbildung von hoch talentierten Jugendspielern, die zum größten Teil aus der Region stammen, will der SC Freiburg seine regionale Verankerung noch weiter vertiefen. Die gezielte Stärkung des südbadischen Fußballs und insbesondere seiner Nachwuchsarbeit in der Breite soll darüber hinaus mittel- und langfristig zu einer Vergrößerung des Pools an außerordentlich begabten Nachwuchsspielern führen.
Die Ausbildung in der Freiburger Fußballschule ist nicht nur als Einbahnstraße in Richtung Profifußball angelegt. Sie soll auch positiv in die Region zurückwirken. Langfristig könnten dann durch das Zusammenspiel zwischen der Förderung in der Spitze und der Förderung im Breitenfußball in den Amateurvereinen Südbadens positive Synergieeffekte erzielt und nutzbar gemacht werden.
Die Idee dahinter ist einfach: Nur ein kleiner Teil der in der Fußballschule geförderten Talente schafft letztendlich den Sprung ganz nach oben. Die anderen kehren in der Regel nach der Ausbildung wieder in einen Verein der Umgebung zurück. Diese Rückfließbewegung von sehr gut ausgebildeten Spielern trägt perspektivisch dazu bei, das Niveau des regionalen Fußballs und damit auch seine Attraktivität für Kinder und Jugendliche zu erhöhen. Das stärkt den regionalen Fußball nachhaltig – und wirkt damit positiv auf die Spitzenförderung in der Fußballschule zurück.
Weil ein höheres Niveau und eine größere Attraktivität des regionalen Fußballs auch bedeutet: Die Jugendabteilungen der Vereine haben einen größeren Zulauf, und damit wächst die Zahl an
geförderten Talenten in der Region. Dazu kommt: Viel Zulauf stärkt die Jugendabteilungen und schafft so die Voraussetzungen dafür, dass die Qualität der Ausbildung sukzessive schon an der Basis verbessert wird, noch bevor die Förderung in der Fußballschule oder bei ihren Partnervereinen greifen kann. Was perspektivisch dann auch wieder dem Ziel zuarbeitet, Freiburg als Bundesligastandort zu sichern.
Zudem vertieft ein relativ hoher Anteil regionaler Spieler aus der eigenen Ausbildung im Profiteam die Identifikation der Fans mit dem Club. Seine Verankerung in der Region wird gestärkt und seine identitätsstiftende Wirkung für das regionale Zusammenleben erhöht.
Der Sport-Club versucht seiner in den vergangenen Jahren enorm gewachsenen Bedeutung für die Region übrigens auch jetzt schon mit vielen kleinen Gesten Rechnung zu tragen: indem er zu allen Heimspielen der Profis südbadische Jugendmannschaften als Einlaufkinder einlädt; oder wenn er unter dem Motto „Die Fußballschule kommt“ mit seinen Juniorenmannschaften kleine Vereine der Region zu Demonstrations-trainings besucht, an denen auch Nachwuchsspieler dieser Klubs teilnehmen können; oder mit der Einladung zur einem großen jährlichen E-Jugend-Turnier mit rund 20 südbadischen Teams in der Fußballschule; und nicht zu vergessen natürlich: bei den „Füchsle-Tagen“, zu denen sich, ebenfalls jährlich, circa 300 Jugendspieler aus südbadischen Vereinen anmelden, um ein ganztägiges Stationstraining in der Freiburger Fußballschule mitzumachen – angeleitet von den Profis. Womit quasi buchstäblich illustriert wird: Auch als Vorzeigeverein der Region ist der SC ein Klub zum Anfassen geblieben.






